Wieder kein Goldener Adler für den DSV
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| Quelle: DSV Skispringen via Instagram |
Ein Frohes Neues Jahr 2026! Die Fußball-Bundesliga ist zurück aus der Winterpause, allerdings gab es in der Zwischenzeit mit der Vierschanzentournee einen guten Lückenfüller. Leider aber auch in diesem Jahr ohne einen deutschen Sieger.
Zur neuen Weltcup-Saison wurden die Anzugregeln verschärft. Nach dem großen Betrug der Norweger bei der WM im vergangenen Frühjahr 2025 wurden die Anzüge enger und es wird strenger kontrolliert. Viele der Top-Springer aus Österreich oder Slowenien haben sich schnell damit akklimatisiert und springen weiter ganz vorne mit. Die beiden deutschen Aushängeschilder der letzten Jahre, Karl Geiger und Andreas Wellinger, haben hingegen sehr große Probleme. Ganz oft haben sie Probleme sich zu qualifizieren geschweige denn in einen 2. Durchgang zu kommen. Stattdessen wirbeln aktuell der Hoffnungsträger Philipp Raimund und der Rückkehrer und amtierende deutsche Meister Felix Hoffmann regelmäßig unter den Top 10. Bei der Tournee wurden sie immerhin Sechster und Achter. Die Kluft dazwischen ist allerdings riesig.
Wellinger, Geiger und Pius Paschke sind 30, 32 und 35. Alle werden nicht mehr ewig im Weltcup dabei sein. Philipp Raimund ist mit 24 Jahren der Jüngste im Team, Felix Hoffmann auch schon 28. Aber was kommt da nach? Tatsächlich schaue sogar ich als Fan und Laie etwas besorgt auf die Zukunft des deutschen Skispringens. Einerseits freue ich mich, dass mit Raimund und Hoffmann zwei vielversprechende Athleten vorne dabei sind. Andererseits kommen aus dem Continental Cup (der 2. Liga) keine neuen Talente nach. Ben Bayer und Luca Roth durften am Anfang des Weltcup-Winters 25/26 kurz Profi-Luft schnuppern, schafften es aber auch nicht einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Im CoC stehen sie auf Platz 15 bzw. 40 der Gesamtwertung (Stand 12.01.26).
Es bleibt also eher mau, was die kurz- und mittelfristige Zukunft des deutschen Männerskispringens angeht. Hoffen wir, das Karl Geiger, Andreas Wellinger und Pius Paschke vielleicht doch nochmal an ihre besten Zeiten anknüpfen können und uns gut bei den Olympischen Spielen in Mailand in ein paar Wochen vertreten.
Das wars erstmal von mir. Vielen Dank fürs Lesen und hoffentlich bis zum nächsten Mal.

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